Triathlon Szene Blog: Teil 1

Im Triathlon Szene Forum habe ich einen Blog, mehr eine Diskussion unter dem Namen “Der professionelle Altersklassen Athlet”. Die spannendsten Beiträge will ich auch hier auf der Website posten, damitalle Up-To-Date sind. Heute habe ich die erste länger Antwort auf einen Post geschrieben. Beides bekommt ihr hier von mir zum nachlesen:

ps. Die Forumsdiskussion ist hier.

Die (An)Frage von JeLü

Also ich finde den Blog auch sehr hoffnungsvoll. Man sollte auch bedenken, dass Tom auch erst 2015 mit Tria angefangen hat, da sollte es jetzt nicht so verwunderlich sein, dass z.B. seine Marathonzeit verglichen mit Unterdistanzen deutlich absinkt.
350 Watt über 20 Minuten FTP nach 3 Jahren Radeln finde ich jetzt nicht so verkehrt bei ca. 70kg. Tom, wenn ich lese, professioneller Altersklassenathlet hätte ich etwas höhere Umfänge erwartet, als das, was da bei Strava für dieses Jahr steht. Andererseits war es auch erst dein viertes Jahr. Planst du da im nächsten Jahr eine deutliche Steigerung?
Was du im Training so schwimmst und Wattwerte habe ich bei Strava viele gefunden, könntest du vielleicht noch etwas schreiben, wie deine Laufintervalle so aussehen. Da  habe ich bis jetzt nicht gefunden. Auch die 35 auf 10k sind ja nicht so doll, wenn man die 6k in 3:20 Schnitt gelaufen ist (den WK habe ich dann doch gefunden).
Generell glaube ich schon, dass du dir die richtigen Ziele setzt und die nicht übertrieben hoch sind.

Quelle: Triathlon Szene Forum

Meine Antwort

Vielen Dank, das Feedback freut mich sehr.
Vor allem an der FTP habe ich seit letztes Jahr Oktober speziell gearbeitet. D.h. erster Winter mit Smart Rolle, erster Winter mit Zwift und erster Winter (erste Saison) mit Powermeter. Dadurch sind meine Beine deutlich stärker geworden.

Professioneller Altersklassen Athlet. Was verstehe ich dahinter: Spaß am Sport in der AK und dabei trotzdem hohe Qualität im Training, akribisch an mir und meinem Material arbeiten und versuchen mit meinen Möglichkeiten das professionellste Ergebnis heraus holen. Da steckt auch noch einiges dahinter, über das ich mir selbst noch viele Gedanken machen werde. Das habe ich mir schon auf meine Liste mit Themen die ich gerne bearbeiten möchte geschrieben.

Wochenplanung

Letztes Jahr habe ich einen 27 Stunden Job, eine Uniwoche mit 4 Vorlesungen und zwei Projekten, das Training und eine Fernbeziehung unter einen Hut gebracht. Auf Grund dessen waren die langen Wochen maximal 14 Trainingsstunden. Da sehe ich auch einen der “Professionellen” Faktoren. Wie ich mit meiner Zeit umgehe. Das ich neben Triathlon auch noch weitere Ziele habe in denen ich professionell sein will und muss. Ich finde, dass dies die geringen Umfänge rechtfertigt. Eine Beispiel-Woche aufzuschlüsseln steht auch auf der ToDo Liste. Mein Coach und ich haben dafür das Training so ausgelegt, dass sehr wenige “Junk-Miles” – also viel “anstrengend herum-schwimmen/radln/laufen, weil es Spaß macht” – im Training sind. Jede Einheit hat einen Sinn und war genau so lang wie es für die Saison sein musste. Nächstes Jahr passieren hoffentlich drei Sachen, welche es möglich machen, dass ich meinen Umfang bzw. die notwendigen regenerativen Maßnahmen steigern kann. Was das genau ist kann ich (teilweise) und möchte ich (beim Rest) noch nicht sagen. Soll ja etwas Spannung hier bleiben. 😉

2019: Laufambitionen

35:40 eine Woche nach Krankheit: Osterlauf Neuss
Die 3:20 AVG bin ich bereits zwei mal gelaufen. Dieses und letztes Jahr. Letztes Jahr war der Fokus Roth, so dass ich zwar schnell sprinten, aber ab 8-10km das Tempo deutlich abgefallen ist. Gerne schreibe ich einmal speziell über mein Lauftraining. Das braucht aber etwas mehr als eine Antwort. Da will ich schon tiefer einsteigen. Kurz noch zu den 35 Minuten: Dieses Jahr war es mein Ziel die 35 (deutlich) anzugreifen. Leider war ich vor dem einzigen dediziertem 10km Wettkampf krank (3 Wochen Erkältung). Dennoch bin ich eine Woche später auf einem leicht welligen Kurs mit viel Gegenwind – auf 2 KM – eine 35:40 gelaufen. Ziel war es die 34 dieses Jahr zu schaffen, Ziel ist es die 34 anzugreifen. Wohl erst nächstes Jahr, aber definitiv ist das eines meiner Ziele (so wie die Läufer in Zell an mir vorbei geflogen sind).
tomhohenadl Verfasst von:

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