Der Motivations Kuhsee Rennbericht

Drittes Rennen, Zweiter Platz, eine Leidenschaft

Nur ein paar Meter von Zuhause, praktisch vor der Haustüre war mein drittes Rennen überhaupt. Davor war ich zwei mal über die Olympische Distanz am Start. 

Die erste Sprintdistanz also zuhause. Das Rennen habe ich in meinem letzten Blog beschrieben. Hier könnt ihr das nachlesen.

Das war der Tag

Wir haben gerade Januar 2019. Also kommen jetzt meine groben Erinnerungen von dem was damals vor fast 4 Jahren geschehen ist. Wahrscheinlich war es mit das Rennen, warum ich jetzt noch so heiß auf diesen mega Sport bin.

Wie ging es los. Kurze Anreise und vor der Tür ist keine Übertreibung. Los ging es mit dem Rad und meinen damals noch wenigen Triathlon Sachen. Damals hatte ich noch nicht mal meine Radpumpe oder einen Rucksack mit dabei. Einfach so simpel es geht. Angekommen habe ich meinen Radplatz gesucht. Mit meinem heutigen Wissen: Es war der beste Wechselplatz überhaupt. Genau in der Mitte zwischen den beiden Ausgängen. Keine Umwege, kein nichts. 

Aber das war mir damals relativ egal. Ich bin ein paar mal den Weg abgegangen und habe mich dann mit meinen Hauptsponsoren getroffen. Weil von Zuhause konnten meine Eltern auch einfach dazu kommen.

Danach ging es auf ins Wasser. Auf dem Bild stehe ich rechts in der Gruppe und Laufe gerade als einer der wenigen mit Badekappe in den See.

Das Schwimm-Wandern

Der Kuhsee ist am Südende ja wirklich flach. Also bin ich nach dem Start aus Reihe zwei direkt nach Vorne gestürmt. Und so lange gelaufen bis ich nach vorne gefallen war. Dann ab in den Kraulstil und immer den Füßen vor mir hinter her.

Nachdem das Schwimmen super schnell vorbei ist, habe ich einfach versucht so weit innen und mit so wenig Menschen neben mir durch zu kommen. Das hat anscheinend auch sehr gut geklappt. Vor mir sind zwei sehr gute Schwimmerinnen und ein Triathlet aus dem Wasser gekommen.

Der Wechsel war auch ganz gut und ich bin als dritter auf der Radstrecke gewesen. Motiviert wie nochmal was, weil ich da noch nicht wusste, wo ich bin, bin ich an Platz 2 vorbei (erste Dame aus dem Wasser). Dann hatte ich auch den ersten schon vor den Augen. Dort hinten ran, rum und er fragt mich dann, welcher Platz wir den wären… “Da fragt er den Richtigen”, glaube, dass habe ich damals gedacht. Nachdem vor uns ein Motorrad gewesen ist, waren wir wohl ganz vorne.

 

Der zweite Wechsel

Das Radfahren war dann relativ unspektakulär. Nach drei Vierteln schloss noch ein weiterer Starter auf und wir sind zu dritt in die Wechselzone gekommen.

Aber da konnte ich den Wechselplatz ausnutzen und den schnellen Wechsel des späteren Gewinners etwas ausgleichen. Gemeinsam ging es auf die Laufstrecke. Platz 2 nach Wechselzone 2. Da träumt man von, aber wirklich glauben tut man das doch nicht.

Zum Start des Laufens dachte ich auch noch, dass ich da gut dran bleiben könnte. Aber der Herr von Arndt machte das wohl öfters. zeigt sicher auch der Vergleich der Klamotten. Er im Einteiler; Ich mit einer 2xu Hose und einem Under Armour Tank Top.

Nach dem ersten kurzen Anstieg war das auch gegessen und ich orientierte mich eher an den Verfolgern. Weil wenn ich schon da vorne war, dann wollte ich das auch bleiben. Erst am Wendepunkte habe ich den Läufer hinter uns zum ersten mal gesehen. Wie viele Sekunden es da waren weiß ich heute nicht mehr. Aber es war genug, dass es knapp reichen könnte. Also die Füße in die Hand und vor Platz 3 weg. Weil meine Laufzeit war damals noch ausbaufähig, was ich jetzt auch in der Ergebnisliste gesehen habe. Fast alle in den Top 10 sind damals schneller gelaufen.

Und da is das Ziel

Vor dem Ziel ist nochmal eine lange Kurve. Dort habe ich mich das zweite mal umgedreht und gesehen, dass es circa 200 Meter gewesen sind zwischen mir und Platz 3. Und es waren noch etwa genauso viele Meter bis ins Ziel. So habe ich etwas entspannen könnten und das Ziellächeln aufgesetzt.

 

Ja. Und das ist sie schon die ganze Geschichte. Jetzt, wenn ich das ganze nochmal so Revue passieren lasse kommt mir an der einen und anderen Stelle die Gänsehaut.

Vor allem, wenn ich dann das Podium anschaue und mich, damals noch Jung (ZWINKERN an dieser Stelle), darauf sehe. Das gibt schon viel Motivation. Vor allem will ich im nächsten Triathlon Rennen ein möglichst gleiches Ergebnis erreichen. Also zweiter Amateur gesamt und erster in meiner AK in St. Pölten, das wäre schon … schwer in Ordnung.

Zu den Ergebnissen geht es hier. Ein paar mehr Fotos von 2015 sind bei Sport-in-Augsburg.

Viele Grüße,

Tom

tomhohenadl Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.