Borken Triathlon Power Watts

Ein weiteres Testevent

Am Wochenende ging es wieder Rund Wettkampf-Luft schnuppern. Am Ende sprang der Sieg auf der kurzen Kurzdistanz raus. Ausgeschrieben waren 600 – 28 und 7.5. Mein Ziel war es, dass ich beim Radfahren nochmal einen drauf lege. Aber im Detail habe ich das ganze hier im Blog aufgeschrieben.

Viel Spaß beim lesen

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Ein Besuch aus Korea

Ich mache derzeit im zwei Wochenblock mein Training in Wettkämpfen. Wie Lionel Sanders (siehe hier) sagt: Wettkämpfe sind das beste Mittel, um wieder in die Routine für große Wettkämpfe zu kommen. Für Nizza hatte ich mir zusammen mit meinem Trainer eigentlich ein Rennen 5 Wochen vor Nizza (Möhnesee, letzter langer Post) und ein Rennen eine Woche vor Nizza ausgesucht. Dann kam spontan die Frage eines Freundes, ob er nicht mit mir einen Triathlon machen kann. Das Besondere daran war, dass er aus Südkorea extra für eine Woche Deutschland kommt. Und so haben wir alles ins kleine Auto gepackt.

Alles in ein kleines Auto

Ich war selbst vor 4 Jahren dort und damals hat mir Ki seinen Neopren, Helm und noch ein paar Kleinigkeiten für das Rad geliehen. Als er dann gesagt hat, dass er an einem Wochenende hier ist, habe ich geschaut, ob wir ein Rennen zusammen machen könnten. Und er war natürlich auch Feuer und Flamme dafür. Und so sind wir zwei am Samstag, 3 Wochen vor Nizza, zum Borken Triathlon gekommen. Ki hat mit meinem Rennrad, Helm und allem was noch so in meiner Checkliste steht die Sprint Distanz gefinished. Trotz Jet-Lag und wenig Training in den vergangenen Wochen hat er einen raus gehauen. Zwar mit 1 Stunde 12 Sekunden knapp die 60 Minuten verpasst, aber dennoch mega viel Spaß gehabt.

Dann hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns vor den Regenwolken zu verstecken. Das coole an diesen kleinen Veranstaltungen ist doch, dass man bis 10 Minuten vor dem Start noch an sein Fahrrad kommt. Entsprechend habe ich lange das Regenradar beobachtet und wie online vorhergesagt hörte es knapp 30 Minuten vor dem Start der ersten Startwelle auf. Da bin ich dann fix in die Wechselzone und habe meine Lauf und Radschuhe an den Wechselplatz gestellt. Kurz darauf kam sehr verwundernd die Ankündigung, dass auf Grund eines Kreisverkehrs auf der Strecke, welcher vor 2 Seiten befahre und von einer Seite verlassen wurde, die Gruppen doch zusammengelegt wurden. Ich hatte extra noch ein paar Tage vorher gefragt, ob ich nicht in die erste Startgruppe kann. Leider wären keine Änderungen mehr möglich gewesen und entsprechend freute ich mich dann, dass ich nun doch mit der Konkurrenz zusammen starten durfte.

Ein Start für alle. Coole Entscheidung

Durch die einzelne Startwelle war dann das Aufwärmen mehr ein schnelles in den Neo steigen und aus der Wechselzone joggen als meine normale Routine. Dafür konnte ich im Wasser ein paar Züge vor dem Start machen. Da keine Badekappen vorgegeben waren, habe ich mich dazu entschieden diese für 600m auch weg zu lassen. Denn in der Wechselzone zählt jede Sekunde, vor allem wenn diese nur 50 Meter bis zum Rad hat. 

Wechselzone Borken Triathlon

Beim Start habe ich mich dann erstmal schön auf die Knie des Neos gelegt und direkt ein paar Leute vorbei gelassen. Soweit nicht so schlimm, da ich nach zwei Delphin-Sprüngen und ein paar schnellen Zügen auch wieder ein schnelles paar Beine vor mir hatte. Die Strecke mit 600m angegeben hatte dann auf Strava bei ein paar Leuten mehr etwas über 700m und demnach bin ich mit einer Zeit von knapp 10 Minuten zufrieden. In der Wechselzone hatte ich dann den Neo schnell aus und das Rad direkt bereit und es ging auf die super flache und schnelle Radstrecke.

Weniger Strecke ist mehr Power

Mein Ziel war es, dass ich auf die 28 Kilometer (26 und ein wenig laut Strava bei mir) dann nochmal ein paar Watt mehr trete als am Möhnesee. Es war ein Rundkurs mit einem Zubringer und dann dem Kreisverkehr, welcher von gegenüberliegenden Seiten befahren wurde. D.h. wenn ein paar Starter schnell genug gewesen wären und es zwei Gruppen gegeben hätte, dann wäre das Einfahren in den Kreisverkehr ein Spektakel geworden. So war es mit einer Startgruppe sehr entspannt und auch die Starter haben sich gut verteilt. 
Zu den ZahlenDatenFakten: Ich habe auf die Runde vom Start an direkt gut drücken können. Deutlich besser als vor zwei Wochen am Möhnesee und die NP ist direkt einmal über 320 Watt geschossen. Ganz so hart wollte ich mir dann nicht einschenken, also habe ich versucht auf dem Computer immer knapp 310 bis 315 Watt zu halten. Am Ende stand ein Schnitt von knapp 44.5 für die Radstrecke bei 305 Watt im Schnitt. Auf Strava ist noch ein Teil der Wechselzone mit dabei, welcher dann direkt mal 0.5 KMH im Schnitt ausmacht. Also ein wenig schneller hätte ich in der WZ schon laufen können.

Oder.. Beim Radabstieg hat die rechte Wade etwas gekrampft, was mit ein paar lockeren Schritten bis zum Wechselplatz wieder weg ging. Dann habe ich auch etwas lockerer gewechselt und mir mehr Zeit gelassen, da ich dachte meine Startnummer wäre falsch herum auf meinem Rücken gewesen. Aber tatsächlich war das Nummernband nur verdreht. So habe ich das Band einmal komplett ausgezogen, gemerkt, dass es schon richtig war, und wieder angezogen. Und dann kam der Krampf in der Wade wieder. D.h. die ersten 100 Meter waren etwas madig zu laufen und ich habe versucht sauberer abzurollen, um die Wade zu entspannen. Als es dann mit den Vaporfly von der Wiese auf den Asphalt ging war auch der Wadenkrampf wie weggeblasen.

Nicht die perfekte, aber eine Nike Strecke

Der Laufkurs war eine Waldrunde mit drei Abschnitten: 600 Meter mit 10 Höhenmetern im Wald nach oben (relativ fester Waldweg, trotzdem hat der Nike dort etwas schwächen im Vergleich zum Asphalt), dann 800 Meter wieder den Waldweg hinab und dann 400 Meter flach auf Asphalt. Vor allem auf dem Asphaltstück habe ich den Nike nutzen können. Das gleiche hat mir auch ein anderer Starter gesagt. Nike wirkt auf Asphalt. Die Angabe der Distanz für die Laufrunde war wirklich genau und die 7.5 Laufkilometer gingen Runde für Runde schwerer. Vor allem da es in Runde 3 und 4 doch etwas mehr los war, musste ich mich konzentrieren, dass ich niemanden mit einem Rempler oder blöden Überholen den Tag madig mache. 

Am Ende hatte ich einen 3.34ger Laufschnitt und einen weiteren gelungenen Test auf dem Weg nach Nizza. Es hat mega viel Spaß gemacht und auch mal jemanden als Betreuer zu Begleiten war eine super coole Erfahrung. Vor allem, wenn die vielen DTU Wechselzonen Besonderheiten in der Wettkampfbesprechung nur kurz angeschnitten werden. Da aus dem Effeff alle Regeln zusammen zu bekommen und verständlich zu übersetzen ist schon nochmal eine Kunst. (Oder die Verbände in Korea und Deutschland formulieren das ganze einfach unterschiedlich).

Jetzt sind es noch knapp 3 Wochen bis Nizza. Gestern und heute habe ich meine Füße ausgeruht und morgen kommt das Nizza-Test-Event (angelehnt an das Tokio Test Event sind auch bei mir die Distanzen etwas kürzer). Der Fokus liegt darauf, dass ich alle Disziplinen möglichst in Wettkampf-Nahen Bedingungen und Dauern einmal durchziehe. Auch das Warm Up fürs Schwimmen wird so genau an Nizza sein wie möglich: Also kein Warm-Schwimmen, sondern Zugseil und Arme-Kreise und auf der Stelle springen. Und als spezielle Schwimmübung, um den Fokus wie am Möhnesee nicht zu verlieren, alle 75 bis 100 Meter die Zugfrequenz hoch zu schrauben. Danach geht es so schnell wie möglich aufs Rad für ein paar Wettkampf Tempo Intervalle und dann wird es beim Laufen hart.

Und deshalb lege ich jetzt meine Füße hoch und bereite mich mental auf die 5 Stunden Sport morgen vor. 
Viele Grüße, Tom

tomhohenadl Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. […] um etwas die Anspannung zu nehmen habe ich ja schon ein paar Tests gemacht. Zweimal im Rennen und einen harten Trainingstag habe ich euch in den letzten Posts beschrieben. Aber […]

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