About Me

2014 Gersthofen Silvesterlauf

Zu mir. Ich bin Student, arbeite nebenher, um meinen Hobby Triathlon zu finanzieren (und auch ein Dach über dem Kopf zu haben) und habe sonst keine Freizeit mehr (Meistens). Nach einem Trip nach Ingolstadt für ein paar Jahre lebe ich nun wieder in Augsburg. Hier bin ich im Verein und die Stadt mit den Menschen und vor allem meinen Freunden fühlt sich als mein Zuhause an. Es fehlen ein paar anspruchsvolle Hügel im Umland, aber dafür haben wir schöne flache Drücker Strecken. Die gefallen mir persönlich eh lieber ¯\_(ツ)_/¯. Wenn die Landschaft mit über 40 Sachen vorbei fliegt und der Fahrtwind durch den Helm noch die Haare aufwirbelt, dann fühle ich mich zuhause in Augsburg. Aber hier soll es ja weniger um Heimatliebe gehen. Eher um Sport, langen, qualvollen, monotonen Ausdauersport (Hinweiß: Darf ironisch interpretiert werden).

10k Silvesterlauf 2014

2014 war meine erste, 1 Tag lange Saison. Deshalb ging es praktisch für mich erst 2015 mit dem Ausdauersport los.

Pokale Zell und Roth

Das mit dem Ausdauersport hat bei mir 2014 im Herbst angefangen. Ein Freund hatte mich dafür begeistert an Silvester in Gersthofen an der Startlinie zu stehen. Damals habe ich ein wenig Fußball gespielt, ein paar mal die Woche war ich Laufen und richtig vorbereitet auf das Rennen war ich nicht. Mein Papa hat mich an dem verschneiten Tag nach Gersthofen begleitet und ein paar schöne Schnappschüsse gemacht. Einen der spannenden Knipser findet ihr bei den Bildern nach diesem Absatz. Er hat vom Start an bis zu meinem Zieleinlauf 44:39 angefeuert und .. natürlich auch bei den anderen mitgeklatscht. Vier Minuten und knapp unter 30 Sekunden war für meinen ersten Wettkampf eine wirklich beachtliche Zeit. Mega zufrieden und ein wenig stolz hatte mich das Feuer fürs Laufen gepackt. 10km und 21km Strassenlauf in Augsburg, sowie der Sport Scheck Halbmarathon waren 2015 fällig. So bin ich zum Laufen gekommen.

2015 Ingolstadt

Laufen schön und gut. Aber eine Sportart, was ist das schon. Also bin ich auf Youtube gewesen und habe per Zufall in den “Vorschlägen” auf der rechten Seite ein kleines Video entdeckt. Um welchen Clip es sich dabei gehandelt hat: nicht mehr und nicht weniger als die Highlights von Kona 2014. Nach einer Stunde gebanntem Blick auf diese beeindruckenden Bilder kam es dazu. DAS WILL ICH AUCH. ICH WILL, ICH WILL, ICH WILL. Gedacht, gewollt, getan. Motiviert bis unter die Decke habe ich das Material zusammen gesucht. Triathlon Hose bestellt, Rad Trikot gabs erst beim ersten Rennen, ein Rennrad auf Ebay Kleinanzeigen ergattert (105er Gruppe, 3×11, Alu Bauweiße, etwas Aero), Helm beim lokalen Material-Schlacht-Anbieter mitgenommen. Herausgekommen ist das Setup für den Triathlon Ingolstadt. Eigentlich wäre ich erst eine Woche später zu meinem ersten Rennen gekommen, aber spontan hatte ein Freund gefragt, ob ich nicht beim Ingolstadt Triathlon starten möchte. An seiner Stelle ging es also in den Baggersee, auf die Strassen bei Horst Seehofer zuhause vorbei und wieder zum Laufen an den See. Unglaublich. Es war so ein spitzen Tag und die Motivation für diesen Sport war geboren.

Die Bilder links zeigen mich: Klein und jung.
Auf Instagram findet ihr mich erwachsen und etwas bartig.

2017 Ingolstadt

Am Walchsee im September 2016 war meine erste Mitteldistanz fällig. Ein paar Höhenmeter auf der Radstrecke und eine für mich damals etwas monotone Laufstrecke brachten mich zu 4 Stunden 46 Minuten. Ich war zufrieden, verdammt K.O. und heiß bis in die Haarspitzen auf das was kommt. Ein paar Wochen später stand ich in Ulm beim Einstein Marathon am Start. 42,2 Kilometer in und um eine schöne Stadt. War ich bereit für einen Marathon ? Nein. Hatte ich einen Run über 30 km vor dem Marathon ? Nein. Wusste ich, wie weh das dann tut ? Nein. Lief Wonderwall auf den ersten 10 km ? JA. Hat mich das extrem motiviert um in unter 3 Stunden 30 zu finishen ? Ja. 2016 also alles einmal gemacht, was es so als Vorbereitung auf eine Langdistanz gibt. Demnach war alles geregelt und geritzt für Roth. Oder ?

0
Stunden
100
Minuten
20
Sekunden

ULM MARATHON 2016 – 5 Minuten Schnitt als erster Marathon und Test vor Roth

Lauingen TT 2018

Kein oder. Kein aber. Kein ZURÜCK. Es war alles geregelt. Los ging die Vorbereitung auf mein bisher größtes Rennen mit, ihr ahnt es, Gersthofen, Augsburg, Ingolstadt. In Gersthofen konnte ich mit 35.15 auf 10km meine Bestleistung aufstellen. Genialer Auftakt. Danach direkt einen Halbmarathon im April in unter 1.19 hinterher gelegt, bevor ich in Ingolstadt mit neuem Material fast 30 Minuten schneller war. Lag bestimmt nur am Material an diesem Tag (mit kleinem Augenzwinkern). Bei einem so großen Event wie Ingolstadt auf Platz Vier auf der Olympischen Distanz zu landen hatte ich mir selbst im Training nicht vorgestellt. Mit meinem guten Radtrainingspartner Fabi (danke für die genialen Ausfahrten) hatte ich noch über eine 2 Stunden 10 gesprochen. Deshalb hat er meinen Zieleinlauf auch um ein paar Sekunden verpasst. Am Ende waren es in Ingolstadt 1.58 für meine erst 5 Olympische Distanz. Bis Roth sind dann noch 2 weitere Rennen gewesen. Ein Finaler Test in Lauingen auf die Mitteldistanz und ein Abschluss in Königsbrunn. 

 

ROTH 2017

Dann ist der Tag gekommen. ROTH. 9 Stunden 21 Minuten 35 Sekunden. Viel mehr zu diesem genialen Tag findet ihr in meinem Blog.

2017 Roth Finishline K.O.

Ingolstadt: seit 2 Flaschen für 40 km Radfahren, seit Radtrikot und Alu Rahmen hat sich einiges getan. Motiviert auf das Lange aus dem Hawaii Video von oben stand 2017 Roth groß in meinem Zimmer. 2015 und 2016 war ich als Zuschauer in Roth am Start. 2015 nur etwas kurz, weil ich am Montag nach Roth eine Prüfung in der Uni hatte. 2016 war ich bis am nächsten Tag 10.36.20 in Roth. Warum bis am Montag danach ? Natürlich nur um in der Früh gegen 5.50 aus dem Schlaf zu schrecken, vom Kanal in die Stadt zu fahren und mich in diese bekannte Schlange im Rother Triathlonpark zu stellen. Ein paar Stunden später, ein paar Meter weiter und ein paar Euro leichter war die Bestätigung da. 365 Tage bis zu einem der geilsten Tage in meinem Leben. ROTH 2017. 
Das war in 2016. Angemeldet für eine Langdistanz, obwohl ich weder einen Marathon gelaufen bin, eine Mitteldistanz gemacht habe, noch wusste was an Training auf mich zukommen würde. Also musste noch einiges aufgeholt werden. Mitteldistanz 2016 – Check. Marathon 2016 – Check.

Schongau 2017 Run

Seit Roth ist sehr viel passiert. Mittlerweile ist 2017 Geschicht. Erreicht habe ich noch einiges: Deutscher Vizemeister im Allgäu auf die Mitteldistanz (Danke an den Herren ohne Startpass in meiner AK). Das Rennen war hart und nach 10 Kilometern Laufen dachte ich mir: WIESO habe ich mir noch eine Mitteldistanz angetan. Das war für mich das klare Zeichen, dass nun die Pause kommen muss. Schön zuende gelaufen; hier und da wären die letzten Kilometer sicher noch um die eine oder andere Sekunde schneller möglich. Ich war zufrieden, meine AK war sehr gut besetzt und ich freute mich nur noch auf das Ziel.

Nach dem Allgäu war meine Saison vorbei. Pause. Ein wenig zumindest. Jetzt kennt ihr mich und meine ersten Jahre im Triathlon. Ich werde versuchen auf der Website, dem Blog und auf Instagram die Geschicht von Tom weiter zu erzählen. Deshalb: Oben im Menü auf den Blog klicken und weiterlesen. ODER, grafische Alternative mit viel Schauen: Instagram